Neue Wege beschreiten, die Übersicht behalten | Beratungspraxis Kathleen Kunze
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Beratungspraxis Kathleen Kunze Ihr Leben in Neuauflage
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Psychotherapeutische Behandlung von Depressionen, Ängsten und Burnout

Selbstreflektion in der Psychotherapie Struktur darstellen mit Aufstellung

Eins vorweg: Ängste und Depressionen lassen sich in der Regel gut behandeln. Mit  verhaltenstherapeutischen Ansätzen bzw. Interventionen lassen sich sehr gute Behandlungsergebnisse erzielen. Dies wurde in zahlreichen Studien  eindeutig belegt. Die verhaltenstherapie hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und viele systemische und hypnotherapeutische Strategien integriert. Auf dieser Basis arbeite ich, um Sie bei seelischen Erkrankungen wie Angststörungen, Panikattacken, Depressionen oder dem Burnout - Syndrom gut zu unterstützen.

 

Meine therapeutischen Grundlagen für unsere gemeinsame Arbeit sind die Systemische Therapie, die Verhaltenstherapie, Hypnosetherapie und NLP. Durch diese Kombination können wir in den meisten Fällen eine schnelle und merkliche Erleichterung oder Lösung Ihrer Probleme herbeiführen, damit Sie recht schnell Ihre innere Balance wieder finden. 

 

Hier gibt es weitere Informationen zu den unterschiedlichen Therapieansätzen und Behandlungsgrundlagen:

Fachverband für Verhaltenstherapie

Gesellschaft für Systemische und Familientherapie

Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie

Deutscher NLP Verband

 

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bespreche ich mit Ihnen, welches Vorgehen meiner Ansicht nach das Beste ist. 

Das kann eine Empfehlung für einen ein Arztbesuch sein, für eine sportliche Aktivität oder ein weiteres Beratungs- oder Therapiegespräch. 

Mein Ziel ist es, alles zu tun, damit Sie Ihr Wohlbefinden so schnell und mit so wenigen Sitzungen wie möglich erreichen und Sie unabhängig von meiner Unterstützung zu machen. Ich biete Ihnen mit meiner Therapie oder Beratung die Hilfe zur Selbsthilfe.

Beziehungen hinterfragen und Lösungen finden

Möglicherweise fühlen Sie sich völlig am Ende oder Sie haben den Eindruck, dass Ihnen nichts mehr gelingt.

Es kann sich aber auch um sehr intensive und unerträgliche Probleme in Beziehungen handeln, die Sie an den Rand des Erträglichen bringen: sei es mit einem Freund / einer Freundin, dem Partner oder der Partnerin, den Kindern, den Eltern oder Menschen im beruflichen Umfeld. Ihr Körper spricht dementsprechend meist auch eine deutliche Sprache. Er teilt Ihnen anfangs ganz leise oder später mit aller Macht mit, wenn Sie aus der Balance geraten. Es ist deshalb hilfreich, auch den Körper in den therapeutischen Prozess einzubeziehen.

 

Ich biete ich Ihnen ganz individuelle Unterstützung, um Ihre ganz persönlichen Themen genau anzuschauen und helfe Ihnen dabei, blockierende Verhaltensmuster zu erkennen, Lösungswege zu entwickeln und geeignete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu erproben. Mit Hilfe verschiedenster systemischer Methoden helfe ich Ihnen einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um die Beziehungen zu anderen wichtigen Personen hinter-fragen zu können - auch wenn diese gerade nicht anwesend sind. 

Sehr deutlich tritt bei dieser Herangehensweise zu tage, um was es in diesen Beziehungen z. B. zum Partner/ zur Partnerin, zu Eltern, Kindern, Freunden oder Kollegen wirklich geht und wie diese Probleme aufgelöst werden könnten.

 

Depressionen

"Ich schäme mich so. Ich bekomme absolut gar nichts mehr hin und jetzt bin ich auch noch verrückt, weil ich mir wünsche, dass alles am besten vorbei sein sollte!"

 

Das höre ich ziemlich häufig, wenn Menschen zu mir in die Praxis kommen und davon berichten, wie schlecht es ihnen geht. Sie erzählen von ihrer niedergedrückten Stimmung, dass „Alles” so schwer fällt. Sie würden am liebsten nur noch liegenbleiben. Sie fürchten die lebensmüden Gedanken und zweifeln völlig an sich, berichten über Ängste vor der Zukunft, vor Entscheidungen.

 

Ich möchte bereits an dieser Stelle allen Betroffenen Mut machen: Sie sind ganz sicher nicht verrückt, und in aller Regel ist diese Erkrankung der Gefühle sehr gut behandelbar. Immer wieder sehe ich genau diese Verbesserung der Lebensqualität  und Gesundung der Menschen mit Depression in meiner täglichen Arbeit! Depressionen sind weder persönliches Versagen noch unabwendbares Schicksal.

 

 

Wenn es Ihnen schlecht geht, ist zuallererst eine genaue Diagnostik wichtig, ob es sich überhaupt um eine Depression handelt. Denn es gibt einige Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten, die genau die oben beschrieben Symptome hervorrufen können, die aber durch eine Psychotherapie oder durch Antidepressiva nicht behandelt werden können. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie eine Schilddrüsenfunktionsstörung haben oder die Antibabypille nehmen. Um diese und andere Ursachen auszuschließen, ist eine Blutuntersuchung nötig; darum sollte als erstes der Hausarzt einbezogen werden.

 

Am Anfang ist alles ganz schwer – deshalb helfe ich Ihnen, die ersten Schritte zu tun. ich erkläre Ihnen genau, welche Vorgehensweise am geschicktesten ist und was Sie zuerst tun könnten, um wieder in die eigene Kraft zu kommen. In den darauf folgenden Therapiestunden wird es darum gehen, wieder aktiver am Leben teilzunehmen, hindernde Glaubenssätze zu verändern und das Grübeln zu stoppen.

 

www.Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Im Grübeln versinken - Gedankenstopp

Alles was wir - aber vor allem Sie – in der Therapie tun, dreht sich darum, …

 

  • das Gedankenkarussell zu stoppen
  • Ihren Selbstwert wieder zu steigern,
  • den Suizidgedanken Einhalt zu gebieten,
  • den Stress und die Belastung zu minimieren,
  • effektive Handlungsstrategien zu erlernen, um ohne schlechtes Gewissen „nein” sagen zu können,
  • den Hang zum Perfektionismus zu entschärfen.

 

Die negativen grüblerischen Gedanken sind selbstschädigend, hindernd und halten Sie bei der Bewältigung Ihrer anstehenden Probleme zurück. Darum erarbeiten wir stattdessen gemeinsam Gedanken, die alternativ, effektiv und zielführend sind. Ich gebe Ihnen die nötige Hilfe zur Selbsthilfe in diesen Situationen.

 

Wenn Sie diese Zeilen lesen, leiden gerade ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland an einer Depression. Jeder 5. Deutsche macht mindestens 1x im Leben diese Erkrankung durch. Interessant ist, dass die meisten Menschen, die an einer Depression leiden, sehr hohe und wichtige Wertvorstellungen besitzen. Diese begegnen uns allen in Form von großer Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Treue und Liebe und sind für unser soziales Miteinander prägend und unabdingbar. Es gibt also wirklich keinen einzigen Grund sich für eine Depression zu schämen.

 

 Ängste und Panik behandeln und überwinden

Mit Depressionen gehen Ängste sehr oft einher. Für sich allein genommen, sind Ängste die häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Dieses Krankheitsgeschehen beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen immens. Die häufigsten Ängste sind die generalisierte Angststörung, Agoraphobie, Panikstörung, soziale Phobie und spezifische Phobien.

 

Die Ursache für Angstsymptome ist grob so zu erklären: der Körper will sich vor einer potenziellen Gefahr schützen, indem er sich für Flucht oder Angriff bereit macht. Als körperliche Reaktion zeigen sich Herzklopfen, Ansteigen des Blutdrucks, schnellere Atmung und verstärkte Muskelaktivität oder aber auch das Gefühl wie gelähmt oder erstarrt zu sein. Manchen Menschen gelingt es aber zunehmend schwerer oder gar nicht mehr, zwischen tatsächlichen Gefahren und unbegründeter Furcht zu unterscheiden. Wenn diese emotionale Belastung zum Dauerzustand wird, sollten Sie sich Hilfe holen.

 

Durch eine ganzheitliche Sicht- und Arbeitsweise entdecken wir den Ursprung Ihrer Ängste und leiten daraus das weitere gemeinsame und zielführende Vorgehen ab. Mit meiner fachlichen Unterstützung werden Sie mit der Angst so umgehen können, dass Sie sich den angstmachenden Situationen nicht mehr hilflos ausgeliefert fühlen. Sie werden wieder die Kontrolle übernehmen.

Burnout

Die Ursachen für eine Burnout-Erkrankung sind langandauernde berufliche oder private Belastungen. Sie merken es – oder verdrängen es anfangs gekonnt – dass Sie andauernd „unter Strom” stehen. Die meisten Menschen ignorieren diese Burnout-Situation so lange, bis körperliche und/oder seelische Beschwerden auftreten und am „Weitermachen” hindern. Zu diesen Beschwerden gehören in erster Linie:

  • Erschöpfung,
  • Kopfschmerzen,
  • Schlafstörungen,
  • Magen- oder Darm-Beschwerden,
  • Herzbeschwerden,
  • Gefühle von Hoffnungslosigkeit oder Angst,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Nervosität,
  • aggressive Impulse.

Die Erschöpfung kommt nicht abrupt, sondern schleichend über Jahre. Burn­­­out ist also immer als ein Prozess zu verstehen. Der Betroffene durchläuft meist die Stadien: Enthusiasmus, Stag­nation, Frus­tration, Apathie und schließlich Burn­­­out.

 

In der menschlichen Entwicklungsgeschichte war die körperliche Reaktion auf eine Stress- oder Belastungssituation lebensnotwendig und bereitete im Körper Flucht oder Angriff vor: schmerzstillende Substanzen werden ausgeschüttet, der Blutdruck steigt – der gesamte Organismus wird aktiviert. Folgte in der frühen Menschheitsgeschichte dann entweder der Kampf oder die Flucht auf die Stress - Situation, so war dies die (ausreichende) körperliche Abreaktion, die zur Entspannung des aktivierten Körpers führte.

 

Heute wird bei Stresssituationen im Büro oder zu Hause Ihr Körper genauso in Alarmbereitschaft versetzt – aber die notwendige sofortige körperliche Abreaktion kann einfach nicht erfolgen, denn mit dem Chef sollte man weder kämpfen, noch kann man ihm einfach davonlaufen.

 

Zu Hause warten dann vielleicht die Kinder mit den Hausaufgaben, pflegebedürftige Angehörige sind zu versorgen oder die Beziehung läuft nicht rund, so dass es zu einem weiteren Anstieg der körperlichen Aktivierung kommt. Zusätzlich hören Sie in den Nachrichten von schlimmen Ereignissen im Weltgeschehen. Der Körper findet immer seltener die Möglichkeit, sich zu entspannen.

 

Stress ohne ausreichende Erholungsphasen aber macht krank. Und fehlt dann auch noch die „eigentlich” notwendige Anerkennung für Ihr Engagement und die damit verbundenen Werte, ist die Situation einfach perfekt gemixt, um zu einem Burnout zu führen.

 

Ich, als ihr persönlicher Berater, helfe Ihnen, Ihre Stressoren zu identifizieren und herauszufinden, wie Sie wieder in Balance kommen.  Dazu ist es aber auch notwendig, die eigene Motivation für Höchstleistung oder „Aushalten bis zuletzt” zu hinterfragen. Dann können Sie umdenken und Strategien erlernen, wie Sie durch Entspannung Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Stress erhöhen.

Inhaberin Dipl.Sozialpädagogin Kathleen Kunze Kathleen Kunze
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