Neue Wege beschreiten, die Übersicht behalten | Beratungspraxis Kathleen Kunze
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Beratungspraxis Kathleen Kunze Ihr Leben in Neuauflage
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Biofeedback

Was genau ist Biofeedback

 

Was ist Biofeedback?

 

Biofeedback ist ein wissenschaftlich gesichertes, völlig schmerz- und nebenwirkungsfreies Verfahren, das körpereigene Signale (wie Blutdruck, Hauttemperatur, Atmung, Hautleitwert, Herzrate oder Muskelanspannung) mit Hilfe kleiner Messelektroden an einen Computer weiterleitet.

 

Bei folgenden Krankheiten kann die Unterstützung mit Biofeedback zu einer wesentlichen Verringerung der Medikamentengabe sowie einer kürzeren Behandlungsdauer führen:

 

  • Kopfschmerz und Migräne
  • Depression und  Angst
  • essentieller Bluthochdruck
  • Fibromyalgie
  • Stressmanagement
  • Burnout
  • Inkontinenz

                   Migräne und Spannungskopfschmerz 

Migräne – der Kampf im Kopf

Unerträglich hämmernde Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Verschlimmerung durch Licht, Geräusche und Bewegung. Sie können oft einfach nur im abgedunkelten Raum warten, bis die Attacke vorbei ist und wissen, dass das bis zu 72 Stunden dauern kann. Migräne beeinträchtigt Ihren Alltag und vermiest Ihnen manchen Plan.

 

Sie möchten die Symptome lindern und ein Stück Lebensqualität zurückholen?

Hier kommt das Biofeedback ins Spiel.  In der Migräne  -Behandlung wird das Biofeedbacktraining in der letzten Zeit immer häufiger eingesetzt, weil es inzwischen wissenschaftlich gut gesichert ist und zu einer Verringerung der Häufigkeit und Dauer Ihrer Attacken führen kann. Die Intensität der Schmerzen, Ihr Medikamentenkonsum und Ihre Stimmung werden positiv beeinflusst.

Die Deutsche Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt Biofeedback als effektivste nicht medikamentöse Behandlungsmethode bei diesen Erkrankungen, weil die Wirkung nachweislich über den Behandlungszeitraum hinaus erhalten bleibt. Die Behandlungserfolge durch Biofeedback bei Migräne und Spannungskopfschmerz sind unbestritten und einem Placebo-Effekt weit überlegen.

 

Und wie läuft das Biofeedback - Training bei Migräne ab?

 

Zunächst sollte Ihr Arzt durch eine ausführliche Schmerzanalyse eventuelle andere Ursachen Ihrer Kopfschmerzen ausschließen. 

In meiner Praxis erlernen Sie in 12 Sitzungen á 60 Minuten eine Technik, die Ihnen hilft, die Migräneanfälle zu entschärfen. Ich habe mobile Trainingsgeräte, die Sie sich nach fachkundiger Einweisung nach der vierten Trainingseinheit bei mir ausleihen können. So können Sie das Erlernte immer mehr festigen. Das Training am Gerät zu Hause und in der Praxis stellt aber nur eine Übergangshilfe dar, bis Sie alles selbst automatisch beherrschen.

 

Vasokonstriktionstraining beim Biofeedback Biofeedback bei Migräne - Attacken minimieren

Als ein Begleitsymptom bei einer Migräneattacke erweitert sich die Schläfenarterie erheblich. Hier setzt diese Trainingsmethode an - nach und nach lernen Sie, den Dehnungszustand der Schläfenarterie willentlich zu beeinflussen und bei Bedarf die Arterie zu verengen. Damit können Sie bereits bei Beginn der Migräne dem weiteren Voranschreiten der Schmerzen entgegenwirken und so die Attacke aktiv verkürzen.

Sie können durch dieses angeleitete Training lernen, Ihre Schläfenarterie willentlich zu verengen bzw. zu erweitern, um Migräneanfälle zu verkürzen und die Häufigkeit der Migräneattacken zu vermindern. So können Sie auch ohne den Einsatz von Medikamenten (Triptanen) die Intensität der Schmerzen verringern.

 

Mit Hilfe eines Blutvolumenpulssensors wird die Durchblutung der Schläfenarterie (Arterie temporalis) gemessen und am Monitor bildlich dargestellt.

 

Hier sieht man den bildhaft dargestellten noch "kleinen Querschnitt" der Schläfenarterie.

 

 

 

 

 

Hier sieht man den bildhaft dargestellten „vergrößerten Querschnitt“ der Schläfenarterie, den der Patient willentlich herbeigeführt hat.

 

Anhand dieser computergesteuerten Bilder kann der Patient trainieren, willentlich und gezielt seine Schläfenarterie zu verengen bzw. zu erweitern. Am Anfang geschieht dies über Versuch und Irrtum, aber nach kurzer Zeit gelingt es dem Patienten immer leichter, willentlich Einfluss zu nehmen. 

Mit zunehmender Routine halte ich die Patienten an, die gelernten Strategien auch beim ersten Anzeichen eines Migräneanfalls anzuwenden.
Zunehmend erhalten die Patienten bei der Übung am Bildschirm keine Rückmeldung vom Computer mehr. So wird ohne die Rückmeldung über den Computer, das zunehmende Gefühl für die erreichten Veränderungen an der Schläfenarterie trainiert. Nach und nach machen sich dadurch die Patienten unabhängig vom Trainingsgerät.

 

60-80 % der Patienten erreichen mit diesem Biofeedbacktraining eine Verminderung der Kopfschmerzaktivität um mindestens 50 %

(„Biofeedback“ S. 84, Weißacher und Heuser. Hugendubel Verlag 2008)
 

Veröffentlichung zum Thema Migränetraining mit Biofeedback:   
Professor Dr. Winfried Rief/Universität Marburg und Professor Dr. Nils Birbaumer/Universität Tübingen: „Biofeedback
“ 

Biofeedback

  • Eva Weissacher u. Dr. Jörg Heuser
  • Irisiana Verlag
  • Februar 2008
  •                     ISBN-10: 3720550397

Biofeedback
Prof. Dr. Winfried Rief u. Prof. Dr. Nils Birbaumer

Schauttauer Verlag, Auflage 3

2006

                                 ISBN-10: 978-3-7945-2748-9

Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne
Prof. Dr. Hartmut Göbel
Springer-Verlag, Auflage 8
2016
                           ISBN-10: 3662504928

Inhaberin Dipl.Sozialpädagogin Kathleen Kunze Kathleen Kunze
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